Die Veranstaltungen werden zusammen mit dem Archiv/Historische Forschungsstelle der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig in Flensburg im Vortragssaal der Stadtbücherei, Flensburg-Galerie und an wechselnden Orten in Nordschleswig durchgeführt durchgeführt. Fahrgemeinschaften nach Nordschleswig werden durch die Geschäftsführerin organisiert.
In Nordschleswigs wird für einen Kostenbeitrag eine Kaffeetafel angeboten.
Die Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr

Montag 02.11.2020 

Geschichte neu interpretiert. Das deutsche Museum Nordschleswig in Sonderburg

Hauke Grella, Sonderburg

Sonderburg, Deutsches Museum Nordschleswig, Rønhaveplads 12 

Anstatt nach Apenrade zu fahren, laden wir Sie ein, das neugestaltete Museum der deutschen Volksgruppe in Sonderburg zu besuchen. Der Museumsleiter Hauke Grella wird in die Konzeption des Museums einführen, die Überlegungen, die bei der Neugestaltung der Ausstellung zugrunde lagen, darstellen und anschließend durch das Museum führen.

Bitte fahren Sie über die Autobahn nach Sonderburg und fahren Sie nach der Überquerung der Alsen-Sund-Brücke rechts ins Zentrum von Sonderburg. Sie kommen direkt auf das Museum und den Parkplatz Rønhaveplads zu.

Montag 30.11.2020 

Die Haltung Deutschlands zur Nordschleswig-Frage (1918-1920)

Prof. Dr. Oliver Auge, Kiel

Flensburg, Vortragssaal der Stadtbücherei, Flensburg-Galerie 

2020 jährt sich die bis heute bestehende Grenzziehung zwischen Dänemark und Deutschland zum 100. Mal. Das Jubiläum regte auf deutscher Seite zu neuen Überblicksdarstellungen an. Allerdings schlägt selbst in diesen aktuellen deutschsprachigen Werken die bisherige Deutungshoheit der dänischen Forschung durch. Und verständlicherweise werden bei dieser dänischen Sicht die Diskussionen bezüglich einer Volksabstimmung auf Seiten der deutschen Verantwortlichen unterschätzt. Insofern scheint es berechtigt zu sein, einmal näher darauf zu schauen, wie sich die deutsche Seite 1918/20 zur Frage einer Volksabstimmung über die staatliche Zukunft Nordschleswigs positioniert hat.