Die Veranstaltungen finden im TSB-Heim Eckener Straße 24 statt. Sie beginnen um 15.00 Uhr

 

Mittwoch 22.01.20

„Hinabgetaucht auf den Grund der Förde“

Thomas Raake, Flensburg
Seit 1998 erforscht der Fotograf Thomas Raake mit seinem Tauchgerät die Unterwasserwelt der Flensburger Förde. Bis zu einer Tiefe von 40 Metern darf er vordringen, ehe es gesundheitlich problematisch werden kann. Dann droht der sogenannte „Tiefenrausch“. Nun darf nicht jeder beliebig in der Ostsee das Unterwasserleben erkunden. Dafür bedarf es einer speziellen Genehmigung. Nicht nur die Farbenpracht unter Wasser fasziniert Raake, auch der Nitratgehalt und Fragen des Umweltschutzes beschäftigen ihn. Er wird den Zuhörern viel zu zeigen und zu erläutern haben.

Mittwoch 19.02.20

„Werde ich dement?? - was nun??

Dr. Marie-Luise Strobach, Flensburg
Das Essen schmeckt nicht mehr, die Vergesslichkeit nimmt zu, die Kommunikation mit den Angehörigen läßt nach. Unruhe und Aggressivität machen sich breit, ständig wird gefragt, gerufen, sogar geschrien - bis eines Tages klar wird: man leidet an Demenz, an der Alzheimer Krankheit. Das wirft dann viele Fragen auf: Deutet man die Anzeichen richtig, kann man die Krankheit mit Medikamenten abwehren oder anhalten, wo gibt es Hilfen? Wie sollen sich pflegende Mitmenschen verhalten, wie kann man sie entlasten, wer klärt sie auf? Gute Dienste leistet hierbei die Alzheimer Gesellschaft mit ihren Angeboten (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Mittwoch 18.03.20

„Als der Film noch stumm war“

Prof. Matthias Bauer, Flensburg
„Das Kabinett des Dr. Caligari“, „Metropolis“, „Nosferato“ - alles Stummfilmtitel, von denen man gehört, die Filme sogar schon mal gesehen hat. Der Stummfilm entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Westeuropa und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Schauspiel wirkte ohne Sprache sehr körperbetont, Gestik und Mimik waren wichtig, wirkten oft übertrieben. Die Filme wurden musikalisch begleitet von Grammophon, (selbstspielendem) Klavier oder sogar Orchester. Manchmal begleitete ein Erzähler die Vorstellung. Weil die Sprache fehlte, konnte der Stummfilm universell wirken. Der Tonfilm löste ihn in den 1920er Jahren ab. Film, Kultur und Gesellschaft, welcher Zusammenhang lässt sich herstellen, welche Eigenarten stechen beim Stummfilm hervor, und wie erzählt man überhaupt ohne Worte? Hat der deutsche Stummfilm besondere Merkmale, und kann man auch von einem bleibenden Wert des Stummfilms ausgehen? Diese und ähnliche spannenden Fragen wird Prof. Bauer den Zuhörern beantworten.